approach


Wir haben uns mit der Praxis des Volkstanzes auseinandergesetzt. Wir haben drehen, kreisen, gehen, laufen, federn, hüpfen und springen praktiziert; das Schwingen der Arme, im Gleichgewicht sein oder nicht, Tänze mit und ohne Partnertausch, im Kreis oder in der Reihe, in Paaren, im Viereck oder anderen Raumformationen. Wir haben den An-Dro, Hanter-Dro, Branle, Cercle Circassien, die Chapelloise, Gavotte, Polka, Mazurka, Walzer, Slangpolska und Schottisch getanzt. Wir haben uns über Utopien von Gemeinschaftsbildung im Tanz unterhalten, über kollektive Körper und ihr widerständiges Potential; über die Bedeutung von Berührung, Schwingung, Augenkontakt und Blicken. Wir haben unsere zellulären Körper ins Verhältnis zu Formen und Formationen (und deren Auflösung) aus dem Volkstanz gesetzt. Sind in Euphorie gekommen oder in Trance, haben erneut alles hinterfragt, um immer wieder auf eine ganz archaische Energie zu stoßen, die im Körper selbst lokalisiert ist: Die Lust a/im Miteinander. Die Lust a/im Tanzen.

Published 5 October 2013