Übersicht

Die Zusammenarbeit zwischen der aus Belgrad stammenden Choregrafin Dalija Acin und der Berliner Choreografin Isabelle Schad begann bei dem Projekt COLINA 2005, das im August 2005 im Tanzhaus NRW Düsseldorf stattfand. Dort fanden Isabelle Schad mit ihren Thematiken um Körper und Repräsentation und Dalija Acin mit ihrem Diskurs über Schönheit gemeinsame Anknüpfungspunkte, Interessen und Schnittstellen, so dass sich die beiden Künstlerinnen entschlossen, zusammen an einem Projekt zu arbeiten.

’Die Berliner Choreografin Isabelle Schad, bekannt für ihre radikale Suche nach dem Verhältnis zwischen Körper und seiner Repräsentation, und die aus Belgrad stammende Choreografin Dalija Acin, die den Diskurs über Schönheit verfolgt, beschäftigen ähnliche künstlerische Fragestellungen. Ihre Zusammenarbeit entwickelte sich während des interdisziplinären Künstlerlabors Colina im tanzhaus nrw im Sommer 2005.
Das Ergebnis ihres Arbeitsprozesses ist eine intensive Auseinandersetzung über das Wesen der Selbst-Darstellung. Das Solo der Performerin Dalija Acin - begleitet durch Interviews und Gespräche aus dem Off über das, was es bedeutet, auf der Bühne zu stehen - ist von großer physischer Präsenz. Mit einfachen Mitteln entsteht ein Mosaik aus Verbindungen zwischen dem Selbst und den Anderen, Eigenem und Fremden, Innen und Außen, weiblich und männlich, authentisch und künstlich, sowie zwischen so tun als ob und wahrhaftig sein.’ (Ankündigungstext für die Dt. Erstaufführung am Tanzhaus-NRW)

Konzept und Choreografie: Isabelle Schad, Dalija Acin; Darstellung: Dalija Acin; Coaching, Editing: Isabelle Schad; Licht und technische Umsetzung: Bruno Pocheron; Soundtracks: Auszüge aus Gesprächen zwischen Isabelle Schad und Dalija Acin; Musik: Serge Gainsbourg/Elysian Fields „Les Amours Perdues“.

Eine Produktion von Cie Isabelle Schad/Good Work Productions, koproduziert durch Bitef Theater Belgrad, Nationales Performance Netz (NPN) und tanzhaus nrw. Unterstützt durch die TanzWerkstatt Berlin und Colina - Collaboration in Arts 2005, Düsseldorf.

Foto © annika b. lewis

Published 29 December 2005