Klavierfestival Ruhr / Ligeti Etüden

Etüden, die begeistern
Essen, 24.06.2008, DG
Schüler des Gymnasiums Werden beenden ihren Workshop "Etudes" im Rahmen des Klavierfestivals Ruhr mit der Künstlerin Tamara Stefanovich Wer mag schon Etüden üben? Alle Instrumentalisten haben sie als mühselige Plagerei im Gedächtnis.

Zarte Bande zwischen den Geschlechtern:
Die Schüler des Gymnasiums Werden stellen dies in ihren tänzerischen Improvisationen dar.
Foto: Klavierfestival Ruhr

Anders jetzt das Werkwoche-Projekt, welches das Klavierfestival Ruhr im Rahmen von Tanzplan Essen 2010 an Essener Gymnasien durchführen
konnte.
Hier lernten die Schüler ganz neue Etüden kennen und lieben, solche des ungarischen Komponisten György Ligeti, Vasilije Mokranjac und
Vassos Nicolaou, der fünf Auftragsetüden für das Klavierfestival komponierte. In der Abschlussveranstaltung des Projekts im Pact Zollverein zeigten Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Essen-Werden, wie sie mit Etüden umgehen. Highlight dieser Veranstaltung war anschließend das Klavierkonzert mit der jungen, in Belgrad geborenen Pianistin Tamara
Stefanovich, die als Expertin in Sachen Neuer Musik den Etüden zu Glanz verhalf. Ligeti hatte zwischen 1985 und 2001 18 faszinierende Klavieretüden geschrieben. Verschiedene rhythmische Pattern, vielfältige melodische Gestalten in diversen Schichten, rhythmische und dynamische Komplexitäten weisen sie in Hülle und Fülle auf und die Interpreten, die sich an sie heranwagen, sind schon bereits in der höchsten Liga. Tamara Stefanovich zählt dazu. Ihre hohe Virtuosität und ihr Einfühlungsvermögen machten das Zuhören zum Genuss und die Zuhörer waren von ihrem Spiel rundum begeistert. Auch Nicolaous fünf neue Etüden, die ihre Uraufführung an dem Abend erlebten, konnten begeisterten. Sein Stil könnte als Fortsetzung der Schreibweise Ligetis verstanden werden- so kristallin, metallisch und zupackend wie sie klangen. Die Werdener Schüler aber glänzten mit ihren
tänzerischen Improvisationen. Man sah sie die Etüde "Teufelstreppe" unter der Leitung der Choreografin Isabelle Schad originell vertanzen, man erlebte pfiffige musikalische Improvisationen, die sie sich unter der Leitung des Komponisten Nicolaou erarbeitet hatten.
In der Werkwoche stand aber auch ein neurowissenschaftliches Seminar mit Dr. Hans-Christian Jabusch aus Hannover auf dem Plan, das motorsensorischen Fragen nachging, darunter solchen, wie man als Musiker zu üben habe. Eine Problematik, die Ligeti im übrigen mit dem Neurobiologen Gerhard Neuweiler in seinen letzten Lebensjahren verfolgt hatte. Leider war bei der Abschlussveranstaltung im PACT weder der eine noch der andere
anwesend. Dennoch kann sie als voller Erfolg verbucht werden.

Published 28 June 2008

OPS @ Humboldthain

OPS has started to adapt to the current circumstances of the Pandemie:
Practice outside at Humboldthain:
This is a short message, letting you know that I ll do some movement practice, Qi Gong and training with the Jo (wooden Stick, coming from the Aikido practice) almost every day 10-11:30 from now on. If you are interested in joining, please send me a message before and we can check the details then. Isabelle

Published 3 January

Reflection / Zoom sharing @ Hong Kong Academy for Performing Arts

I have had the pleasure to share this work with students and audiences connected to the Hong Kong Academy for Performing Arts. In collaboration with Goethe Institute Hongkong.

After sharing 30min excerpt from the piece on video, we have started a conversation around the topics, practices and concerns touching this work and my practices in general. I have been impressed by the questions coming from the students during this Zoom Meeting, thank you so much.
18. November 2020, 11 - 13h German Time.

pic: D. Hartwig, all rights reserved.

Published 18 November 2020

Der Bau-Gruppe / Kids @ FRATZ

It is a real pleasure to be able to prepare and present our piece DER BAU-Gruppe / Kids for kids (and adults) from 3 years onwards.

We are also proud to present it in the space where it has been created and developed at first: at Tanzhalle Wiesenburg. It is now shown in the frame of FRATZ Festival Berlin 2020.

Eine Bühne voller schwarzer Säcke. Langsam erwachen sie zum Leben, sie richten sich auf, bewegen sich fort, erkunden den Raum. Plötzlich erscheint ein Arm, dann ein Bein, schließlich ein ganzer Mensch. In Franz Kafkas unvollendeter Erzählung »Der Bau« wird ein Tierbau beschrieben, gebaut von einem Tier, das in den unterirdischen Höhlen und Gängen Schutz sucht und sich dann zunehmend darin verliert. Die Erzählung dient als titelgebende Metapher und Ausgangsbasis für die Erforschung einer besonderen Beziehung zwischen Körper und Raum.
pic: D.Hartwig. all rights reserved.

Freitag 23.10.2020 : 9h und 11h
Samstag 24.10.2020 : 15h und 17h
Tanzhalle Wiesenburg Berlin. Wiesenstr.55.

Symposium:
Samstag 24.10.2020 : 20-22 Uhr
Klein, aber oho!
Choreograf*innen über die Arbeit für ein (sehr) junges Publikum

See online : FRATZ Festival

Published 20 October 2020

Pre-Premiere @ Transart Bozen

In a set of two frames which take the center and mirror one another, her movements rotate and accumulate towards a complex, highly physical outflow.

pic: I.Schad, all rights reserved.

23.09.20, 20:00
Ex-Electronia
Via Macello 38
39100 Bolzano

See online : Transart Bozen

Published 26 September 2020

Turning Solo @ Globe Theatre

Turning Solo @ Globe Theatre with Jasmin Ihrac
08.09.2020, 19:00 - anschließend Konzert mit dem Uli Geissendoerfer Trio
GLOBE BERLIN | PROLOG-BÜHNE
(Open Air am Österreichpark, Charlottenburg)
SÖMMERINGSTRASSE 15
10589 BERLIN

Nach vielen Aufführungen im Theater und in Museen ist TURNING SOLO zum ersten Mal als Open Air Performance im Globe Theater Berlin und in der Interpretation von Jasmin Ihrac zu sehen.

pic: D.Hartwig, all rights reserved.

"Nicht Ekstase ist das Ziel der hoch konzentrierten Selbstverschraubung, sondern die meditative Ausstülpung von Bewegungsenergien, die dem Sog des erzeugten Strudels standhalten. Eine beglückende Doppelmeditation, die die Welt auf jeden Fall besser macht." (Astrid Kaminski)

Published 26 September 2020

Showings@Tanzhalle Wiesenburg

“Knotting is movement that never begins, never ends, ongoing and infinite, repetitive and everlasting performed with highly physical engagement.“

pic: I.Schad, all rights reserved.
When | Friday 4th September 2020 • 20:00h
| Saturday 5th September 2020 • 18:00h • 20:00h
+ Where | Wiesenstrasse 55, 13357 Berlin – Wedding

See online : Wiesenburg

Published 26 September 2020

collaborations