Iteration #5@Musik 21 Festival

In this concert-performance, hands take center stage. They work, create shapes and figures, love, protect, and conceal. They become a language of their own—transforming perception, creating spaces, shaping time, and inviting the audience into a shared experience.

This iteration of HANDTÄNZE is a collective creation by four composers, four dancers and choreographers from the Berlin Mobile Ensemble and four musicians from the L’ART POUR L’ART Ensemble.

The project brings choreography and composition into a distinctive dialogue. Rather than choreographing only the music, as is commonly the case, the performers’ hands themselves become the subject of sonic composition.

Als ich am Konzept der Handtänze arbeitete, hatte ich den Wunsch, unabhängig von größeren Produktionen zu sein und unsere Körperlichkeit als Instrument so frei nutzen zu können, wie es Musikerinnen und Musiker mit ihrem Instrument tun: Das Instrument dient dazu, ganz anwesend und im Moment zu sein – da zu sein, wo man ist. Es ist das Medium, um alles andere zu vergessen und ganz Musik, ganz Körperlichkeit, ganz Tanz zu werden.

Das Spannungsverhältnis zwischen Musik, Instrument und Präsenz im jeweiligen Augenblick ist es, was mich interessiert.

Die Fragen, die mich beschäftigten, kreisten darum, wie ein Konzept die Prinzipien so stark in den Mittelpunkt rücken kann, dass sowohl Freiheit als auch Präzision gewährleistet sind. Die Einschränkungen – und die Prinzipien schränken uns auf gesunde Weise ein – dienen gewissermaßen als Ausgangspunkt für die Freiheit in der Wahl der Mittel und der choreografischen Setzungen.

Im Prozess wurden Komposition, musikalische Interpretation und Umsetzung sowie choreografische Scores parallel und im Austausch miteinander erarbeitet.

Was mich berührt hat, ist das Maß an Präzision und Spezifik, das durch das tiefe Eintauchen in eine Materie ausgelöst wurde: Jede und jeder hat sich intensiv mit dem eigenen Medium auseinandergesetzt – in Bezug auf und im Dialog miteinander. Dieses gegenseitige Durchdringen der Medien lässt mich manchmal glauben, Musik zu sehen, zu spüren und tatsächlich in einen Zustand zu gelangen, in dem ich das Ganze – in mir und um mich herum – wahrnehmen kann.”
Isabelle Schad

Cast

Aya Toraiwa, Forough Fami, Yen Lee, Johanna Ackva – Dance and Choreography
Irini Amargianaki, Oxana Omelchuk, Francisco C. Goldschmidt, Francesco Ciurlo – Composition

Ensemble L’ART POUR L’ART
Astrid Schmeling – Flute
Teresa Grebchenko – Percussion
Uschik Choi – Cello
Ulf Mummert – Electric Guitar

Isabelle Schad – Choreographic Concept

Ehsan Khatibi and Isabelle Schad – Dramaturgy and Artistic Direction

STAGE PICTURES

Photos – Performance: Helge Krückeberg
Photos – general rehearsal: Dieter Hartwig
Photos – work in progress / rehearsal: Isabelle Schad