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Hinter den Garten

Uraufführung: 22. Mai 2013
weitere Aufführungen: 23. bis 25. Mai 2013
Oberhafen Hamburg
Ein Stück unkontrollierter Wildwuchs in der Stadt, ein Ort, den die Natur sich zurück erobert hat, wird zur Bühne. Die Tanzinitiative Hamburg siedelt ihr neustes Projekt vor stillgelegten Bahntrassen am Oberhafen an, einem Quartier am Rande der Hafencity, das sich gerade massiv zu verändern beginnt. Zusammen mit einer großen Gruppe von Performern aus Hamburg, der Choreografin Isabelle Schad, dem Künstler Laurent Goldring und einem Team aus Landschaftsarchitekten, Fotografin und einem Soundkünstler wird diese temporäre Freilicht-Bühne gestaltet und bespielt.

Ein Projekt der Tanzinitiative Hamburg:
Barbara Schmidt-Rohr, Irmela Kästner

Choreografie: Isabelle Schad
Bühne: Laurent Goldring
Realisation / Bühne: Y-LA, Ando Yoo, Landschaftsarchitektur
Tanz/Performance: 30 Performer_innen aus Hamburg
Fotografie: Tina Ruisinger
Sound Design: Gaël Cleinow
Licht: Michael Lentner
Technische Leitung: Manuel Horstmann
Assistenz: Verena Brakonier, Stefanie Tübinger
mit: Andrea Sander, Alyssa Marie , Antje Hoppe, Antje van Scharrel, Dierk Jensen, Ellen Binek, Frank Steinberger, Hans Georg Doelfes, Helga Damm, Johanna Schmidt, Jonas Leifert, Katharina Schütz, Lena Blank, Maren von Westerhagen, Marie Golüke, Martin Freiling, Milena Pieper, Nadja Frerichs, Navina Neverla, Pepita Carstens, Philipp Wiesner, René Menges, Sam Schramm, Savitri Hudar-Lazic, Sedef Iskin, Susana Oesterlin, Swanhild Kruckelmann, Uwe Bujack , Uwe Kummerfeldt,
Verena Brakonier
Produktion: Schmidt-Rohr / Kästner – tanzinitiative hamburg,
in Kooperation mit Kampnagel Hamburg,
gefördert von der Kulturbehörde Hamburg, fonds soziokultur,
dank an den Oberhafen e.V., Uli Bildstein, Sebastian Libbert, Firma Hermes, Ulrich Meyer, Fritz Dyckerhoff, Tim Geilenkeuser (HafenCity GmbH), Chon-Jie-In Haus Hamburg, Jutta Drewes, Jörg Schilling

Video trailer:
tanzinitiative.de/cms/hinter-den-garten-presse/





Photos 1-4: Tina Ruisinger






Photos 5-8: Gitta Barthel

In Hinter den Gärten setzen wir uns mit der Bewegung als Gruppe im Verhältnis zu deren Um_Raum, zu deren Um_Gebung auseinander.
Im Spannungsfeld zwischen Organismus und Maschine, zwischen künstlich und natürlich, zwischen Energie und Materie, zwischen Material und Bewegung suchen wir in der Arbeit nach alternativen Möglichkeiten zu bestehenden (Re)-Präsentationsformen und Realitäten.
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Hinter den Gärten Die Welt 19.05.2013

Was ist künstlich? Was ist natürlich? von Katja Engler

Choreografin Isabelle Schad erarbeitet eine Performance zwischen stillgelegten Bahngleisen.

Anna Halprin war 90 Jahre alt, als sie in New York wieder mal einen Workshop gab. Irgendwann sagte da die unverändert wendige Pionierin des postmodernen Tanzes: “Ich nutze Bewegungen als einen Weg, um in uns zu verankern, wer wir sind. Tanz kann durch den Körper den Geist formen.” Die Berliner Choreografin Isabelle Schad nennt Isadora Duncan und Anna Halprin, wenn sie zu umreißen versucht, was für eine Art Bewegungs-Theater sie macht und wer sie inspiriert. Derzeit probt sie mit 30 Männern und Frauen, Laien und Profi-Tänzern, auf einer Brache im Hamburger Oberhafen.
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